Archive for the ‘Gewaltprävention’ Category

Pädagogik: Sucht- und Gewaltprävention wird endlich ernst genommen

Mittwoch, März 2nd, 2011

Neuer Studiengang im Bereich der Pädagogik

Pädagogik zur Sucht- und Gewaltprävention

Bild: Pädagogik zur Sucht- und Gewaltprävention. Flaschen. Jugendliche trinken sich nicht selten ins Koma und werden in ein Krankenhaus eingeliefert. Mal betrunken sein ist doch nicht so schlimm… - ? Wo fängt Sucht an, ist sicher und eines der Themen des neuen Masterstudiums für Sucht und Gewaltprävention.© Gerd Altmann / PIXELIO

Die Österreicher wollen Ihre Gesellschaft durch Päventionspädagogik verbessern und entwickelten ein Masterstudium, dass Gewaltprävention sowie die Sucht-Vorbeugung zum Thema hat.

Inzwischen gibt es in Österreich an drei bis vier Hochschulen/Instituen gemeinsam den neuen Masterstudiengang für Sucht- und Gewaltprävention.

Das Studium wird  in Oberösterreich angeboten und nennt sich korrekt: “Sucht- und Gewaltprävention in pädagogischen Handlungsfeldern”

Liebe Pädagoginnen und Pädagogen, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

bitte informieren Sie Ihre Schülerinnen und Schüler, die gerade in der Berufsfindungsphase sind über den neuen Studiengang. - Danke!

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Kostenlose Gewaltprävention in der Schule

Donnerstag, Dezember 30th, 2010

Mutig ins Neue Jahr 2011!
Zum Neuen Jahr die Ängste aufschreiben und sich von ihnen verabschieden

Wer macht sich zum Jahreswechsel keine Gedanken über mögliche Veränderungen / im optimalen Fall Verbesserungen bezüglich des eigenen Lebens? Wer möchte nicht “gereinigt” und gestärkt ins Neue Jahr 2011 schreiten? Wer will nicht Ärger und Ballast des vergangenen Jahres hinter sich lassen? Großeltern, Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen… alle haben mehr oder weniger solche Gedanken / Wünsche besonders zwischen den Jahren.

Gewaltprävention für ein Gutes Neues Jahr!

Bild: Gewaltprävention für ein Gutes Neues Jahr! Aurelia eV wünscht allen ein gewaltfreies, friedliches Jahr 2011. © Gerd Altmann / PIXELIO

Veränderung verlangt Mut

Anregungen dazu gibt Dr. med. Luise Reddemann in “Eine Reise von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Seelische Kräfte entwickeln und fördern.”[Herder Verlag, 5. Auflage, 2010] Sie spricht in Ihrem Buch vorrangig davon, wie Menschen mit seelischen Belastungen und Ängsten umzugehen lernen und das Festhalten daran überwinden können “[…] -damit Leichtigkeit  und Gelassenheit wieder ins Leben kommen.” So gibt sie anhand von kleinen praktischen Übungen Strategien an die Hand, wie beispielsweise die “Klagemauer”. In Anlehnung an die Klagemauer in Israel, in dessen Steinzwischenräumen die Juden / Jüdinnen ihre Wünsche und Ängste in aufgeschriebener Form versenken, zeigt Frau Dr. Reddemann Möglichkeiten der Übertragbarkeit auf den Umgang mit unseren Ängsten und Wünschen auf. Es gibt die Möglichkeit diese beschriebenen Zettel ritualisiert jeweils in einen Fluß zu werfen, zu verbrennen oder einzugraben usw. um sich zunächst den Ängsten zu stellen (aufschreiben) und sich im zweiten Schritt von ihnen zu verabschieden (ritualisiert Abschied nehmen). Hier bietet sich die Übertragbarkeit auf kleine Gewaltpräventions-Einheiten in der Schule an. Zwar kosten sie ein wenig Mut aber kein Geld, sind wiederholbar und immer aktuell.

Kostenfreie Einheit zur Gewaltprävention für SchülerInnen

Damit aus unterdrückten oder zurückgehaltenen Ängsten nicht Krankheit, blinde Wut oder gar Aggression wird, ist das Ausformulieren-dürfen (Aussprechen, Aufschreiben) ein nützliches Mittel zur Gewaltprävention. Um den Kindern/Jugendlichen eine Plattform für Ihre Ängste und Sorgen zu geben und diese aber auch in einen vorgegeben Rahmen zu bringen, bietet sich der Anfang oder das Ende einer Schulstunde/eines Schultages an. Dieses Präventiv-Projekt eignet sich auch für eine Klassenfahrt oder ein Projekttag.

Klagemauer in Israel - Jerusalem

Bild: Die Klagemauer in Israel - Jerusalem. Männer beten links und Frauen rechts vor der Klagemauer in der Altstadt Jerusalems. Die Klagemauer ist die frühere Westmauer des Plateaus des zweiten Tempels und stellt eine religiöste Stätte des Judentums dar. © I.Friedrich / PIXELIO

Zwei Varianten im Umgang mit Gewaltprävention “Klagemauer”

  1. Die Kinder können freiwillig, anonym und ungesehen auf einen Zettel ihre Kümmernisse, Bedenken, Bedürfnisse, Furcht und Sorge schreiben und diesen alsdann nach gemeinsam festgelegtem Ritual “beerdigen”.
    Beispiele: Andauernder Streit der Eltern. Angst den Test nicht zu bestehen. Mit den Pickeln finden mich alle doof.
  2. Nach Ausformulierung der Ängste und Bedürfnisse wird auf einen Extrazettel der jeweils dahinter stehende Wunsch geschrieben (in jede Angst ist ein Wunsch impliziert). Beispiel: Zettel 1: Keiner liebt mich - Zettel 2: Ich möchte in den Arm genommen werden.

Wunschzettel in der Klagemauer

Bild: Wunschzettel in der Klagemauer. In den Steinspalten der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt stecken die Wunsch-Zettel von Menschen aus aller Welt. © M.Helmich / PIXELIO

Zu 1: Die Akzeptanz und die bewußte Ausformulierung der Ängste erzeugt im Idealfall ein besseres Selbstverständnis und einen weicheren Umgang mit sich selbst und dadurch, das ist die Idee, auch eine toleranteren / gelasseneren Umgang mit anderen.

Zu 2: Das separate Notieren von Wünschen, die hinter den Ängsten stehen, führt im gewünschten Ergebnis von der Ablehnung einer Sache zur Hinwendung zu einem Wunsch und mündet somit in eine positive Formulierung. Diese ist in der Interaktion mit dem Gegenüber eine konstruktive Haltung und dient deshalb, wie wir meinen, ideal zur Gewaltprävention. Zur anhaltenden Wirkung wird geraten, die Wunsch-Zettel aufzubewahren, um jederzeit noch einmal darauf schauen zu können, so Dr. Reddemann.

Jetzt ist der erste Schritt für eine Veränderung getan. :-)

Jede Veränderung erfordert Mut - also packen wir es an im Neuen Jahr!

Wenn Sie Beratung für Gewaltprävention an der Schule haben möchten oder Seminare zu Gewaltprävention in Ihre Klassenfahrt einbauen wollen, rufen Sie uns im neuen Jahr einfach an: Aurelia eV - Verein für kulturelle und soziale Bildung auch während Klassenfahrten.  Tel.: 0228-929 837 33 mo-fr, 10-15 Uhr (ab 10.01.2011)

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Gewalt an Frauen - Nein!

Dienstag, November 30th, 2010

Netzwerk “Häusliche Gewalt”

Gewaltprävention für Gewalt an Frauen

Bild: Gewaltprävention für Gewalt an Frauen. Auch Trauer und psychische Verletzungen bringt Gewalt an Frauen mit sich. Deshalb: Gewalt an Frauen - Nein! © Wolfgang Pfensig / Pixelio

In Deutschland wird jede 3. Frau mindestens einmal im Leben Opfer von Gewalt, die Dunkelziffer ist ungleich höher. Psychische und psychomatische Beschwerden und Erkrankungen  sind außer den körperlichen und oft tödlichen Verletzungen die Folgen.

Die Weinheimer Beauftragte für Chancengleichheit, Frau Alexandra Raquet, hat zum Internationalen Gedenktag “Nein zu Gewalt an Frauen” am 25. November auf diese alarmierende Entwicklung hingewiesen.

Neu aufgelegte Informationsflyer (auch in Türkisch, Russisch, Polnisch und Spanisch übersetzt) liegen im Bürgerbüro und bei den Partnern des  Netzwerks “Häusliche Gewalt”aus. Für Not- oder Konfliktsituationen werden dort mehrere Ansprechpartner genannt.

Gewaltprävention in Weinheim, die Stadt zeigte Flagge!

Seit Jahren gibt es in Weinheim im Rahmen der kommunalen Gewaltprävention ein dicht geknüpftes Gewaltpräventions-Netzwerk von Polizei, Behörden und Kirchen. Die Stadt  beteiligte sich am Gedenktag an einer europaweiten Flaggenaktion. Vor dem Schloß in Weinheim wehte die Fahne der weltweiten Frauenschutzorganisation “Terre des Femmes”, um auf die Situation aufmerksam zu machen.

“Häusliche Gewalt” ist eine Menschenrechtsverletzung und “keine Privatsache” so führte  Alexandra Raquet aus. Frauen seien durch Gewalt im privaten Bereich  mehr bedroht als  durch Wohnungseinbruch oder Raub. Sie werden häufiger Opfer von Beziehungspartnern oder Angehörigen, wobei die körperliche und seelische Gewalt nicht selten mit schwersten Mißhandlungen einhergeht.

Frau Raquet will auch das Weinheimer Netzwerk gegen häusliche Gewalt auf die Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend ausweiten. Zur Gewaltprävention gehört  die Zusammenarbeit mit den Ärzten, die erfahrene Mißhandlungen dokumentieren, um dadurch die Täter juristisch zur Verantwortung ziehen zu können.

Anpacken will sie auch die  Themen “Stalking”, geschlechterdifferenzierte Gewaltprävention und Täterarbeit mit Mädchen und Frauen,  Jungen und Männern sowie häusliche Gewalt in der Pflege.

SPD ist für Rechtsanspruch auf Schutz vor häuslicher Gewalt

Für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) forderten  die Landesvorsitzendende Frau Claudia Sunder sowie Landesvorstandsmitglied Stella Kirgiane-Efremidis (Weinheim): “Gewalt gegen Frauen muß bestraft werden” und “Eine Rechtfertigung für Gewalt an Frauen kann  und darf es nicht geben”.

Die ASF setzt sich daher für einen Rechtsanspruch für Frauen auf Schutz vor häuslicher Gewalt ein.

[Quelle: wnoz.de]

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“Klasse! Wir singen!” Gewaltprävention muß nicht teuer sein

Mittwoch, November 24th, 2010

Singen als aktive Gewaltprävention - gute Stimmung in Bockhorn

Gemeinsames musizieren als Gewaltprävention

Bild: Gemeinsames musizieren als Gewaltprävention. Ob mit instrumentaler Begleitung oder ohne,- Singen verbindet. © Christoph Aron (Pixelmaster-X. deep-pixel) / PIXELIO

Ein von einem Braunschweiger Domkantor initiiertes Projekt (das ab 2011 vom niedersächsischen Kultusministerium gefördert wird) ist von der Grundschule Bockhorn umgesetzt worden.

Mehr singen in den Klassen und in den Familien - natürliche Gewaltprävention ohne zusätzliche Kostenentwicklung!

Die Schüler sind  von ihrer Rektorin , Frau Bettina Borosch,  zur Teilnahme  an  dem niedersächsischen Wettbewerb “Klasse! Wir singen!” angemeldet worden. Die Idee ist, nicht den “Superstar” zu finden sondern den Kindern das Singen in der Gemeinschaft näher zu bringen.

Im Frühjahr 2011 werden täglich 6 Wochen  lang im Unterricht Lieder geübt. Bei einem anschließenden Konzert in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg wird ein großer Chor mit hunderten von Kindern auftreten. Gemeinsames Singen als Kulturpflege und zugleich aktive Gewaltprävention!

Die Kosten von 8 Euro pro Kind müssen die Eltern aufbringen. Sie bekommen hierfür Konzertkarten, Liederbücher, CD´s und T-Shirts. Für Kinder aus sozial schwächeren Familien hat das niedersächsische Organisationskomitee bereits Sponsoren aufgetan.

Wichtig! - Am Donnerstag, 25. November ab 14.00 Uhr sind alle Klassen auf dem Wochenmarkt in Bockhorn präsent

und verkaufen selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke. Die 1. und 2. Klasse singt um 14.30 , die 3. und 4. Klasse um 15.30.  Frau Borosch bittet um rege Beteiligung !

Zuschauen beim Musik-Auftritt

Bild: Zuschauen beim Musik-Auftritt :-) . Am Donnerstag, 25. November ab 14.00 Uhr singen die Klassen auf dem Wochenmarkt in Bockhorn. © bluefeeling / PIXELIO

[Quelle: NWZ online, Bockhorn, 23.11.2010]

Erlebnispädagogik ist das Thema unsers Blogs und ein wichtiges  Thema bei aurelia eV Anmerkung Redaktion Aurelia eV:

“Klasse! Wir singen!” finden wir super! Zudem das Singen (wie Wissenschaftler jeglicher couleur bestätigen) die Atmung stärkt, Brust erweitert.. und sich schön anhört - was sich bei uns vereinsintern als gemeinschaftliches “Weihnachtssingen” ausdrückt!

Eigene Erfahrung: Durch die kontinuierliche Praxis wird die anfängliche Scheu überwunden, das Selbstbewußtsein gestärkt und es entsteht Spaß und Power - unabhängig von der Stilrichtung - Klassik und Rap, Jazz, Hits oder Volksmusik - alles o.k.!

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“”Klasse! Wir singen!” Gewaltprävention muß nicht teuer sein”
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Gewaltprävention kostengünstiger als Strafverfolgung

Montag, November 8th, 2010

Neue polizeiliche Beratungsstelle mitten in Friedrichshafen

Kinder und Gewalt

Bild: Kinder und Gewalt. Wenn Kinder in ein Umfeld von Gewalt geraten, spielgelt sich das oft auch im Kinder-/Jugendzimmer wider. Die Anzeichen zu erkennen hilft die Polizei. (gestelltes Bild) © S. Hofschlaeger

Einen besonderen Schwerpunkt hat die Polizeidirektion Friedrichshafen auf die Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen gelegt. Deshalb haben die Beamten in der neuen polizeilichen Beratungsstelle ein Jugendzimmer eingerichtet, in dem Eltern sich ein authentisches Bild von verdächtigen Gegenständen im Jugendzimmer machen können.

“Es ist unrealistisch, daß wir mit dieser Gewaltpräventions-Maßnahme alle Taten vermeiden, aber es ist eine Tatsache, daß wir sie reduzieren können”, sagte der leitende Kriminaldirektor Karl-Heinz Wolfsturm von der Friedrichshafener Kriminaldirektion.

Der Leiter des Jugendamtes, W. Feiri, machte deutlich, wie wichtig Gewaltprävention auch aus Sicht des Jugendamtes sei. Präventive Maßnahmen seien letztendlich kostengünstiger als Strafverfolgung und lange Haftstrafen, meinte Landeskriminaldirektor H.Grasmück.

Mit dem Standort in der Innenstadt will sich die Polizei noch bürgernaher zeigen und deutlich machen, wie sehr sie auf die Mitarbeit der Bürger angewiesen sei. Über 90% aller Straftaten werden der Polizei nur durch Anzeigen bekannt gemacht.

[Quelle: Südkurier Region Bodenseekreis]

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AAT und Erlebnispädagogik zur Gewaltprävention

Freitag, Oktober 29th, 2010

Kinder / SchülerInnen im Umgang mit Provokationen

Anti- Aggressionstraining zur Gewaltprävention

Bild: Anti- Aggressionstraining zur Gewaltprävention. Verrohte Jugendliche provozieren oft Gewalt. Den Umgang mit Provokation sollen SchülerInnen bei der Maßnahme zur Gewaltprävention lernen. Diese Maßnahme wird durch Erlebnispädagogische Projekte unterstützt. © Konstantin Gastmann / PIXELIO

Was heißt es überhaupt, stark zu sein?

Diese Frage stellt Gewaltpräventionstrainer Atila Dikilitas in den Raum. An der Mittelschule in Neuburg/Donau findet zum zweiten Mal ein Anti-Aggressionstraining (AAT) statt. Am Ende einer Stunde bringen die Schüler Stärke nicht mehr mit körperlicher Kraft, sondern mit Beherrschung in Verbindung.

Maßnahme zur Gewaltprävention bei SchülerInnen

Durchgeführt werden die Gewalt-Präventionsmaßnahmen von der Schulsozialarbeit des Caritas-Kreisverbandes unter der Leitung von Diplom-Heilpädagoge Markus Bach. Auch vom Bundesfamilienministerium sowie dem Europäischen Sozialfonds “Stärken vor Ort” und der Stadt Neuburg/Donau wird diese Maßnahme mitfinanziert.

Sich nicht provozieren lassen will geübt sein

Der Trainer für Gewaltprävention, Atila Dikilitas hat sich zum Ziel gesetzt, daß Schüler im Umgang mit Provokationen ruhig und beherrscht bleiben. Durch Rollenspiele und Entspannungsübungen können die Schüler lernen, höflich  miteinander umzugehen und dadurch ein friedliches Klima zu schaffen.

Anti-Aggressionstraining (AAT) für ein besseres Miteinander

“Bist du stark?”, fragt der Gewaltpräventionstrainer Dikitilas, “wie reagierst du, wenn dich jemand beleidigt und mit Schlägen traktiert - kannst du dich beherrschen und ruhig bleiben?”.  Die Sechstklässler antworteten ehrlich und meinten, sie würden die Kontrolle verlieren. Um solche und ähnliche Situationen zu aller Zufriedenheit zu meistern und jetzt und in Zukunft ein besseres Miteinander zu schaffen, dafür gibt es das Anti-Aggressionstraining (AAT)!

Zur Gewaltprävention jeden Tag eine gute Tat

“Bevor die Sechstklässler wieder in den normalen Unterricht entlassen werden, gibt Dikilitas den Schülern eine Hausaufgabe: Sie sollen jeden Tag eine gute Tat begehen und zudem aufschreiben, was sie in der Stunde gelernt haben.” Die Kinder antworten lautstark: ich habe vor ihrer Anweisung Respekt.”

Erlebnispädagogik als Teil der Gewalt-Präventionsmaßnahme

“Zehn Schulklassen mit insgesamt 270 Schülern nehmen an der Maßnahme teil. Nach dreimal 90 Minuten Anti-Aggressionstraining (AAT) und vier Stunden Erlebnispädagogik werden die Schüler mit einer Urkunde ausgezeichnet.

[Quelle: Augsburger Allgemeine, 04.10.2010]

Erlebnispädagogische Klassenfahrten und Seminar- Klassenfahrten zur Gewaltprävention

Die günstigste Art Seminare zur Gewaltprävention wie Kommunikationstrainings, Anti-Aggressionstraining (AAT) oder das Coolness Training  durchzuführen ist die Einbindung in das Studienprogramm einer Bildungs- Klassenfahrt. Hierzu beraten wir Sie gerne und helfen bei der Organisation. Sprechen Sie uns an:

Aurelia eV der Verein für kulturelle und soziale Bildung.  Aurelia eV - Verein für kulturelle und soziale Bildung:
Wenn Sie für 2011 Seminar- Klassenfahrten zur Gewaltprävention ins Auge fassen, lassen Sie sich von uns beraten unter Telefon: 0228-929 837 33 oder starten Sie gleich von hier aus Ihre kostenfreie und unverbindliche Online-Anfrage für unseren Seminar-/Klassenfahrten Service.

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Todesursache: Gewalt - täglich 40 Jugendliche in Europa

Donnerstag, Oktober 21st, 2010

Von 15 000 Menschen, die in Europa jährlich durch Gewalt sterben , haben 4 von 10 durch Messerstechereien ihr Leben verloren

Gewalt an Schulen und im täglichen Leben

Bild: Gewalt an Schulen und im täglichen Leben. 9 von 10 Todesfälle durch Gewalt könnten durch Gewaltprävention verhindert werden. © RS / PIXELIO

Die Gewalterfahrung unter Jugendlichen steigt. In Europa ist die dritthäufigste Todesursache von Menschen im Alter von 10 - 29 Jahren zwischenmenschliche Gewalt.

Schockierende Zahlen - sie wurden auf der Weltkonferenz Sicherheit 2010 in London in einem Bericht über Messerstechereien und Gewalt unter Jugendlichen bekanntgegeben.

9 von 10 Todesfälle durch Gewalt könnten durch Gewaltprävention verhindert werden

Würden wir die Erfahrungen der Gewaltpävention, durch die erfogreichen Länder übernehmen, könnten 9 von 10 Menschen noch leben , führte die WHO-Regionaldirektorin für Europa, Frau Zsuzsanna Jakob aus.  Zu jedem Todesfall muß man noch jeweils 20 Einweisungen ins Krankenhaus rechnen.

Neben den Tötungsformen Erwürgen und Erschießen steht das Messerstechen oder das Töten mithilfe anderer spitzer Gegenstände mit 40%. In 80% der Fälle sind die Opfer männlichen Geschlechts. In Ländern mit relativ geringem Volkseinkommen ist kommen Tötungsdelikte am häufigsten vor.

[Quelle: APA – Austria Presse Agentur]

Gewaltprävention und Klassenfahrten

Seminare für Gewaltprävention halten mehr und mehr Einzug in die Schulen. Schon im Vorschulalter setzt sich u.a. die Polizei ein für die Vermeidung von Gewalt. Hier feht es in erster Linie darum, die Kinder davor zu schützen Opfer von Gewalt zu werden. Mehr zu diesen Thema “Gewaltprävention der Polizei in Kitas” HIER.

Gewaltprävention auf Klassenfahrten - günstig und gut!

Bild: Gewaltprävention auf Klassenfahrten - günstig und gut! Jugendliche und Gewalt - keine und keiner wünscht es sich und viele leiden darunter. Aber es geht besser, zertifizierte Trainer zeigen wie. © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Zur Vorbeugung von Gewalt an Schulen um im Umfeld Jugendlicher eignen sich u.a. folgende Seminar-Themen:

Gewaltpräventions- Seminare:

  •  ”Giraffensprache “Gewaltfreie Kommunikation nach Marshal B. Rosenberg
  •   “Das Wort-Reich” - Bewältigung durch Beschreibung
  •     AAT (Aini-Aggressivitäts-Training / Glenn Mills)
  •     “Coolness-Training”

Mehr zu diesen Thema “Gewaltpräventions- Seminare” HIER.

Seminar- Klassenfahrten mit Kommunikationstrainings / Seminaren zu Gewaltprävention europaweit mit zertifizierten mobilen Trainern

Die Durchführung der Gewaltpräventions- Seminare erfolgt in der Schule oder auch auf Klassenfahrten. Diese Seminar- Klassenfahrten werden mithilfe von Aurelia eV organisiert und sind sind nicht teurer als andere Klassenfahrten mit Studien- Programmen auch.

Durch die Auswahl zertifizierter mobiler Trainer ist zum einen die Qualität gesichert und zum anderen können die Seminare europaweit stattfinden. Dafür findet Aurelia eV beispielsweise Schulen, die Ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, wenn die Unterkunft mal keinen geeigneten Seminarraum hat. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen dann das passende Kultur- Programm, die geeignete Unterkunft und die günstigste Transfer-Art (Busreise, Bahnfahrt, Schifffahrt, Flugreise).

Kontakt:

Kommentar von Aurelia eV dem Bildungsverein für soziale und kulturelle Bildung.  Aurelia eV - Bildungsverein für soziale und kulturelle Bildung

Internet: www.aureliaev.de
http://erlebnispaedagogik.aureliaev.de
http://klassenfahrten.aureliaev.de

E-Mail: info(at)aureliaev.de

Kostenfreies unverbindliches Klassenfahrten-
Service-Angebot:
Anfrage-Formular

Telefon: 0049 (0)228 929 837-33
(mo-fr 10-15 Uhr)

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Polizei mit Kasperle in Kitas und Grundschulen

Dienstag, Oktober 5th, 2010

Puppenspieler in Polizeiuniform im Einsatz für Gewaltprävention

Kasperletheater zur Gewaltprävention

Bild: Kasperletheater zur Gewaltprävention. Die Polizei übernimmt eine wichtige Aufgabe bei der Gewaltprävention im Vorschulalter. © Paul-Georg Meister / PIXELIO

Auftrag der Puppenspieler in Schulen und Kitas in Polizeiuniform ist die Prävention

In Schulen und Kitas klären sie kindgerecht und spielerisch, sich zu streiten und wieder zu vertragen, wütend und traurig sein zu überwinden - Lösungen zu finden und friedlich auszutragen. Konflikte frühzeitig zu trainieren sei die beste Gewaltprävention meint der Puppenspieler in Polizeiuniform, Frank Preuß.

Gewalt unter Kindern und Jugendlichen

Als Polizist kennt er auch die andere Seite der Kinder und Jugendlichen - nämlich die Gewalt untereinander,  wie Mobbing und Erpressung. Die Tendenz in den vergangenen Jahren ist steigend. Seine Erfahrungen mit Gewalt unter Kindern verarbeitet der Polizist Frank Preuß mit Geschichten für das Puppentheater.

Puppenspiel mit Schwerpunkt Konflikte und Gewalt

Mit seiner Puppenbühne, dem Kasperle und vielen Handpuppen besucht er Kindergärten und Schulen, um Gewaltprävention kindgemäß und ohne erhobenen Zeigefinger anzubieten. “Dem Bedarf gemäß haben wir den Schwerpunkt hauptsächlich auf Konflikte und Gewalt gelegt”. Professionell agiert er vor und hinter der Bühne und bezieht Kinder aktiv ins Geschehen mit ein.

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Ziel ist die Selbstreflexion der Kinder

Mit “Kasper baut ein Haus” begeisterte er Kinder, die bei der turbulenten Geschichte mit Kasper und Teufel viel über Streiten, Versöhnen, Teilen, Aufeinanderzugehen, Entschuldigen und Freundschaft lernen und ihre eigenen Erfahrungen reflektieren konnten.

Kinder wird geholfen selbst Lösungen für Konflikte zu finden

“Wichtig ist, dass die Kinder beim Spiel selbst Lösungen suchen müssen. Ideal ist es, wenn ErzieherInnen im Nachgang das Stück mit den Kindern auswerten und Erfahrungen in den Alltag einfließen lassen”, meint Frank Preuß, ein Puppenspielprofi mit Kasperle im Polizeieinsatz für Gewaltprävention.

[Quelle: Märkische Oderzeitung, “Mit Kasperle im Polizeieinsatz”]

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“STOP! Augen auf!” Tagung des Jugendrotkreuz Thema Gewalt

Mittwoch, September 29th, 2010

10 besonders geschulte Ansprechpartner bieten telfonisch Unterstützung z.B. bei sexuellen Übergriffen an unter Telefon Vertrauensnummer (0800) 6 05 06 66

Beratung inter der Vertrauensnummer (0800) 6 05 06 66

Bild: Beratung unter der Vertrauensnummer (0800) 6 05 06 66 ist Telefonische Beratung zur Gewaltprävention. © frugola / PIXELIO

Das Bayerische Jugendrotkreuz (BJRK) hat sich mit der Aktion “STOP! Augen auf!” an die Jugendverbände der Wasserwacht, Bergwacht, Bereitschaften und JRK gewandt und zu einem Forum auf Burg Rieneck (Lkr. Main-Spessart) eingeladen.

Es fanden sich dort rund 70 Jugendleiter und Mitglieder aus ganz Bayern ein, die Näheres zu den akuten Problemen Gewalt bei Jugendlichen erfahren wollten.

In seinem Vortrag über Gewaltprävention führte der Vorsitzende des JRK, Herr Dirk Irler aus, daß es unerlässlich für alle sei, gemeinsam vereinbarte Verhaltensrichtlinien zu erhalten.  Seit 7 Jahren liege das Streitschlichterprogramm vor.  Jetzt werden 10 besonders geschulte Ansprechpartner berufen, die z.B. bei sexuellen Übergriffen unter einer “Vertrauensnummer” telefonisch Unterstützung anbieten.

Für alle ehren- und hauptamtlichen Tätigen in der Jugendarbeit hat der Landesvorstand des BJRK einen verbindlichen Verhaltenskodex beschlossen. Um  als Leitungskraft in der Jugendarbeit des Jugendrotkreuz mitarbeiten zu können , ist die Unterzeichnung dieses Papiers eine Voraussetzung.

Herr Irler betonte, daß der Verhaltenskodex eine Richtschnur für einen respektvollen, wertschätzenden Umgang miteinander sei und ein Bündnis der Verantwortung schaffe.

Frau Anja Ruppert und Herr Stefan Thein sind die zwei Vertrauenspersonen in Unterfranken.

700 Luftballons mit der telefonischen Vertrauensnummer (0800) 6 05 06 66 ließen die Teilnehmer des Forums in den  den Himmel steigen.

[Quelle:  www.mainpost.de, 26.09.2010]

Adressen und Telefonnummern von Beratungsstellen für Bonn und Umgebung finden Sie unter anderem auf der Seite Aurelia eV.

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“Gelbe Karte”-ein Frühwarnsystem für Jugendliche

Dienstag, September 28th, 2010

Die “Gelbe Karte”  als Verwarnung mit dem Hinweis “Aufpassen” wird bisher zur Gewaltprävention in BaWü und Hessen eingesetzt

“Gelbe Karte” zur Gewaltprävention

Bild: “Gelbe Karte” zur Gewaltprävention. Die “Gelbe Karte” als Frühwarnsystem für Jugendliche. © Aurelia eV

Ein Projekt mit Modellcharakter macht Schule und wurde seit April auch in Hessen / Wiesbaden eingeführt. Die “Gelbe Karte” sendet eindeutige Botschaften und ist eine Aktion zu Gewaltprävention und zur Bekämpfung des Alkohol- und Drogenmissbrauchs. Eine Kooperation von Polizei und Stadt,  ein “Frühwarnsystem“, wie Polizeipräsident Robert Schäfer sagte. Die Führerscheinstelle verschickte in den letzten 5 Monaten bereits 98 Gelbe Karten, 41 davon an Jugendliche und Heranwachsende, ihnen gilt das Hauptaugenmerk. Die Idee ist: Wer auffällt, sieht “Gelb”, und hat es dann selbst in der Hand, sein Verhalten zu ändern.

Das Besondere daran ist, daß die “Gelbe Karte” viel schneller kommt, als Maßnahmen / Verwarnungen des Gerichts und damit schneller greift und eine Verhaltensänderung provozieren kann.

Führerscheinentzug wegen wiederholter “Gelber Karte”? - Das gibt es bisher nur in BaWü und Hessen,- bisher…

Es kann auch die Zulassung zum Führerschein in Gefahr bringen oder verzögert werden, ein bereits vorhandener kann entzogen werden.

Insgesamt wurden bereits 233 Vorfälle gemeldet. Darunter auch Fälle von Raub, Sachbeschädigung und sexueller Nötigung. “Gelb” ja oder nein wird von der Führerscheinstelle geprüft. Es fallen Kandidaten raus, die dort  bereits wegen Alkohol- oder Drogenproblemen gemeldet sind. Besonders viele Jugendliche sind wegen Gewaltdelikten angezeigt.

Die “Gelbe Karte” sendet die eindeutige Botschaft, die heisst “Aufpassen” und ist ein  Baustein von vielen im Gewaltpräventions-Pogramm!

Gewaltprävention bei Jugendlichen in Karlsruhe geglückt

Einen Erfolg meldet bereits Karlsruhe. Während eines Jahres hatte man 27 Jugendlichen und jungen Erwachsenen “Gelb” gezeigt - keiner war rückfällig geworden!

[Quelle: Wiesbadener Kurier, Wolfgang Degen, 17.09.2010]

Was würde die verstorbene Jugendrichterin Kistin Heisig wohl dazu sagen?

Stellt sich die Frage, ob die ein Teil der Forderungen/Anregungen der Jugendrichterin Kirstin Heisig erfüllt wären. Lesen Sie dazu unseren Blog-Beitrag vom 03.08.2010: Über “Das Ende der Geduld” von Kirstin Heisig - “Postum erscheint das Buch der Jugendrichterin K. Heisig über ihren Kampf gegen Jugendgewalt und wirkt wie ein Fazit ihrer Arbeit”

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