Lehrer im Praktikum

Betriebserfahrung kann den Unterricht verbessern

Eine Gymnasiallehrerin für Politik und Deutsch aus Hamburg hat eine Woche lang ein Betriebspraktikum für Lehrer absolviert.

Sie hospitierte 3 Tage bei der BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) in der Bildungsabteilung und diskutierte mit den dortigen Referenten darüber, wie der Austausch zwischen Schule und Firmen gefördert werden kann.

Lehrer im Praktikum am Webstuhl

Bild: Lehrer im Praktikum am Webstuhl. Einblicke für Lehrer in die freie Marktwirtschaft. Das Lehrer- Betriebspraktikum kann den Unterricht verbessern und gegebenenfalls Voraussetzung zu einer besseren Berufsberatung für Schüler beitragen. © Korkey / PIXELIO

Es war sehr interessant für sie, hinter die Kulissen zu sehen um besser verstehen zu können, mit welchen Problemen sich der Arbeitgeberverband auseindersetzen muß.

Diese Erfahrungen dienen dazu, anschaulicher als vor dem Praktikum ihren SchülerInnen im Politikunterricht von der Arbeit des Verbandes berichten zu können.

Die folgenden 2 Tage verfolgte sie in einer Textilfirma die Produktion zur Herstellung u.a. von Binden für Medizin (sie saß dabei sogar am Webstuhl), begleitete die Prozesse und schaute dabei den Auszubildenden über die Schulter. Das Textiltechnik-Unternehmen hat ihre SchülerInnen eingeladen, die Produktionsstätten kennenzulernen, da sie Ingenieure und Azubis suchen. Sie kann jetzt gezielt interessierte SchülerInnen ansprechen und zwischen Unternehmen und Schule vermitteln.

Das Textiltechnik-Unternehmen hat ihre SchülerInnen eingeladen, die Produktionsstätten kennenzulernen, da sie Ingenieure und Azubis suchen.

[Quelle: DIE ZEIT Nr. 27, 01.07.10]

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