Geschichte der Erlebnispädagogik, Teil II Kurt Hahn
Kurt Hahn - Vater der Erlebnispädagogik
Mit Kurt Hahn hatte die “Reformpädagogik / Erlebnispädagogik” bereits 1930 ihren ersten Höhepunkt. Für ihn galt schon damals “Erleben statt reden“!
Die Erlebnistherapie nach Kurt Hahn ist im wesentlichn von den Aktionen und Methoden der Erlebnisqualität bzw. den Natur- und Kulturlandschaften abhängig.
Mit einem erlebnistherapeutischen Konzept sollen die Krankheiten der Gesellschaft, wie der Mangel an
- menschlicher Anteilnahme
- körperlicher Vitalität
- Spontaneität
- Initiative
- Sorgsamkeit u.s.w.
bekämpft und heilenden Kräften zugeführt werden.
Diesen Mangelerscheinungen, damals wie heute, soll die Erlebnistherapie (heute ‘Erlebnispädagogische Maßnahmen’) mit Natursportarten wie Wandern, Segeln, Bergsteigen - einfach mit Körperlichkeit - physische und psychische Anstrengungen zu erleben und zu neuem Selbstwertgefühl beitragen.
Nachtrag 28.04.10: Kurt Hahn war Leiter des Landeserziehungsheims Schule Schloß Salem von 1920 - 1933. Im britischen Exil gründetet er die “British Salem Scool” in Gordonstoun / Schottland.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:
Geschichte der Erlebnispädagogik, Teil I Rousseau
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