Archive for April, 2010

Krankmachende Gewaltstrukturen - Belastungen auf verschiedenen Ebenen

Freitag, April 30th, 2010

Krankmachende Gewaltstrukturen wurden bereits in unseren bisherigen Einschätzungen mehrmals dargestellt. Deshalb ist es heute unser Thema, wie Belastungen auf verschiedenen Ebenen, speziell an Schulen und damit natürlich auch bei Klassenfahrten, entstehen können.

Gewaltprävention - krankmachende Gewaltstrukturen 
Bild: © by-sassi / PIXELIO. Pädagogen / Lehrer leiden nicht nur gebrochenem Herzen in Folge von krankmachenden Gewaltstrukturen. Unter anderem deshalb setzt sich Aurelia eV für Gewaltprävention ein.

Der steigende Erwartungsdruck, vorwiegend für Lehrer und Lehrerinnen, stellt für diese eine große Herausforderung dar.

1. Es gibt zunehmend schwierigere Schüler und Schülerinnen (zunehmende Gewaltbereitschaft), ohne daß ausreichend Schulspychologen oder Sozialpädagogen dafür zur Verfügung stehen.

2. Die Anspruchshaltung der Eltern, die sich oftmals auch in Agressivität äußert, ist auch an Schulen ein ziemliches Problem. Man erwartet von Lehrern, alles im Griff zu haben; “nur Unterricht geben” ist nicht mehr genug. Auch Erziehungsarbeit bei Klassenfahrten wird leider als selbstverständlich vorausgesetzt.

3. Auch fehlen den Lehrern Erholungsmöglichkeiten, die selbst auf Klassenfahrten nicht gegeben sind. Sehr oft gibt es da Probleme z.B. mit Alkoholmißbrauch oder auch zwischen Schülerinnen und Schülern. Durch stundenlanges “am- Stück-arbeiten” (die Pausen sind ebenfalls mit Lärm, Aufsicht oder Arbeit - z.B. Kopieren oder Absprachen ausgefüllt) ist kein “Abschalten” möglich. Eine Änderung wäre dringend nötig.

4. Ausserdem gibt es auch oft fehlende Anerkennung für die Mühen oder gar Mißachtung in der Öffentlichkeit, von Vorgesetzten, Eltern oder eben von Schülern und Schülerinnen.Um es nochmals zu erwähnen, was Lehrer auch bei Klassenfahrten leisten müssen, ist nicht hoch genug anzuerkennen.

5. Sowohl fremdbestimmte als auch eigene erhöhte Erwartungen der Lehrkräfte an das Berufsbild steigern den Leistungsdruck und verursachen oft sogar ein schlechtes Gewissen.

Es darf nicht verwundern, daß all diese Belastungen über Jahre hinweg zu berufsspezifischen Krankheitsbildern wie folgt führen können:

“a) Schwächung des Immunsystems durch Ärger, Kränkung und Enttäuschung
b) Erschöpfung, Reizbarkeit
c) Resignation oder Überverausgabung (Workaholic)
d) Bluthochdruck
e) Tinnitus
f) Versagensängste
g) Schlaflosigkeit
h) Magengeschwüre
i) Suchtkrankheiten usw. ” [Judith Barnickel]

Auf der Suche nach Auswegen oder Veränderungen ist es höchste Zeit, den Schulalltag grundlegend umzustrukturieren und vor allem die Eltern mit einzubeziehen. Nicht zu vergessen, daß die Erziehung der Kinder eigentlich schon mit Ende der Kindergartenzeit abgeschlossen sein sollte. Nur so wären Lehrer und Lehrerinnen entlastet und könnten sich definitiv besser und mit mehr Freude der Vermittlung des Lernstoffes widmen. Auch Klassenfahrten würden dann problemloser verlaufen und mit purer Lust angetreten werden.

[Quelle: Artikel von Judith Barnickel, Lehrerin in Nürnberg - Selbstverteidigungslehrerin]

Gewaltprävention - speziell an Schulen

Donnerstag, April 29th, 2010

Was ist zu tun, um schwierige Situationen zu meistern!

Gewalt-Eskalation vorbeugen - hierzu einige Empfehlungen, die unbedingt eingehalten werden sollten:

1. Machtgleiche und aufrechte Körperhaltung sowie Blickkontakt, ernstbestimmte ruhige Bewegungen mit Sicherheitsabstand

2. ruhig bleiben, dabei höflich und bestimmt mit kurzem klaren Satz (etwa: ich will, daß Du/Sie…..) reden.

3. Selbstbestimmte Terminsetzung, kurze Dauer der Grenzsetzung, der Zurückweisung oder der Regelung.

4. Die Situation beenden oder vertagen, die Schulleitung einbeziehen und sich aktiv vom Gewaltort entfernen.

.
Folgende Situationen ergeben sich beispielsweise sehr oft:

  • Provokation im Unterricht oder auf dem Schulhof
  • Androhung von Gewalttaten oder auch Konflikte mit Eltern

Vieles gäbe es zum Thema Gewaltprävention an Schulen noch zu sagen; aber persönliche und pädagogische Chancen ergeben sich erst dann, wenn Lehrer/innen Regelverletzungen und Grenzüberschreitungen in den verschiedenen Bereichen klar,deutlich und selbstverständlich entgegentreten und in Konfliktsituationen professionell reagieren.

Dieses hat mit Sicherheit positive Auswirkungen auf die eigene Gesundheit und die schulische Gesamtatmosphäre.

Naturwissenschaftliche und technische Produkte für Kinder und Eltern

Dienstag, April 27th, 2010

“Naturwissenschaft kann Spaß machen”

Seit Anfang April 2010 ist der Onlineshop “Kids and Science” (http://kids-and-science.tradoria.de) geöffnet, in dem es naturwissenschaftliche und technische Produkte für Kinder und Eltern gibt.

Das Sortiment umfaßt alles rund um Physik, Chemie, Biologie sowie Natur und Umwelt. Neben Experimentierkästen, Bausätzen und Ausrüstung für kleine Forscher gibt es auch liebenswerte physikalische Spielereien. Kids and Science wurde 2009 von Dipl.Phys. Andreas Tillmann gegründet. Andreas Tillmann hat Physik an der TU Chemnitz studiert und war 18 Jahre in der internationalen Halbleiterindustrie tätig, bevor er Kids and Science gründete. Nach dem Motto: “Naturwissenschaft kann Spaß machen” soll das Interesse am Basteln, Experimentieren, Bauen und Probieren gefördert werden.

Naturwissenschaftliche und technische Produkte für Kinder und Eltern
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Tillmann

Haldenweg 25
89160 Dornstadt
Deutschland

Tel: 07348 9673118
Fax: 07348 928234
http://www.kids-and-science.de

Kids and Science Shop: http://kids-and-science.tradoria.de
Kids and Science Weblog: http://weblog-kids-and-science.blogspot.com/

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Kommentar von Aurelia eV dem Bildungsverein für soziale und kulturelle Bildung

[Aurelia eV- Aurelia eV der Bildungsverein für soziale und kulturelle Bildung, Erlebnispädagogik, Gewaltprävention und Kommunikation: Die Vorstellung selcher Projekte halten wir an dieser Stelle für sinnvoll, weil für uns zur aktiven Gewaltprävention die Erlebnispädagogik zählt sowie die Bildung im weitesten Sinne. Wenn Sie ähnliche Porjekte haben/betreuen, können wir nach Prüfung Ihres Internetauftrittes einen Artikel veröffentlichen und Ihre URL kostenfrei aufnehmen. Bitte sprechen Sie uns an: info (at) aureliaev.de]

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Geschichte der Erlebnispädagogik, Teil II Kurt Hahn

Mittwoch, April 21st, 2010

Kurt Hahn - Vater der Erlebnispädagogik

Mit Kurt Hahn hatte die “Reformpädagogik / Erlebnispädagogik” bereits 1930 ihren ersten Höhepunkt. Für ihn galt schon damals “Erleben statt reden“!

Die Erlebnistherapie nach Kurt Hahn ist im wesentlichn von den Aktionen und Methoden der Erlebnisqualität bzw. den Natur- und Kulturlandschaften abhängig.

Mit einem erlebnistherapeutischen Konzept sollen die Krankheiten der Gesellschaft, wie der Mangel an

  • menschlicher Anteilnahme
  • körperlicher Vitalität
  • Spontaneität
  • Initiative
  • Sorgsamkeit   u.s.w.

bekämpft und heilenden Kräften zugeführt werden.

Diesen Mangelerscheinungen, damals wie heute, soll die Erlebnistherapie (heute ‘Erlebnispädagogische Maßnahmen’) mit Natursportarten wie Wandern, Segeln, Bergsteigen - einfach mit Körperlichkeit -  physische und psychische Anstrengungen zu erleben und zu neuem Selbstwertgefühl beitragen.

Nachtrag 28.04.10: Kurt Hahn war Leiter des Landeserziehungsheims Schule Schloß Salem von 1920 - 1933. Im britischen Exil gründetet er die “British Salem Scool” in Gordonstoun / Schottland.

Lesen Sie zu diesem Thema auch:
Geschichte der Erlebnispädagogik, Teil I Rousseau

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Geschichte der Erlebnispädagogik, Teil I Rousseau

Mittwoch, April 21st, 2010

Erlebnispädagogik nach Jean-Jacques Rousseau

Schon bei Jean-Jacques Rousseau im 18. Jahrhundert finden wir die Grundgedanken und Methoden zur heutigen Erlebnispädagogik.

Jean-Jacques Rousseau plädiert in seinen Schriften zum handlungsorientierten Lernen - also “learning by doing” - Ziel der damaligen, wie auch der heutigen Erlebnispädagogik soll sein “Zurück zur Natur”.

Nach Rousseau orientiert sich das Lernen nicht so sehr an der Person des Erziehers, vielmehr an den Wirkungen, die sich um Umgang mit nachhaltigen und lehrreichen Dingen aus Natur, Philosophie und Psychologie ergeben.

Zusammengefaßt ist Erlebnispädagogik eine handlungsorientierte Methode in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, die ihre Persönlichkeit fördern und die helfen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.

Lesen Sie zu diesem Thema auch:
Geschichte der Erlebnispädagogik, Teil II Kurt Hahn

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Schlagworte unseres Erlebnispädagogik Blogs

Montag, April 19th, 2010

Schlagworte unseres Blogs, die Lust zum surfen auf unseren Seiten machen sollen.
Klicen sie auf die für Sie interessanten Begriffe wie Erlebnispädagogik und Gewaltpävention oder auf ganze Phrasen wie Gewaltprävention - Bonn gegen Rassismus und Sie landen dort, wo Sie mehr zum Thema finden.

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Krankmachende Gewaltstrukturen an unseren Schulen und in der Gesellschaft

Donnerstag, April 15th, 2010

Es geht um die Frage: Wie schaffen wir es, mit zunehmenden Belastungen im Alltag und in den Schulen umzugehen.

Gewaltstrukturen an unseren Schule sind oft schon im Kindergarten sichtbar. Die Grenzen zwischen Balgen und gewaltorientiertem Umgang in der jungen Gesellschaft sind fließend.

Bild: cpyright: Erysipel / PIXELIO
Aus Kindergarten- Kindern werden Schüler, und aus harmlosem Balgen manchmal Gewalt an Schulen.

In vielen Fällen geht es hierbei um das Austesten von Machtstrukturen, für die es klare Handlungsvorschriften gibt:

1. frühzeitiges Wahrnehmen

2. klares Handeln

3. eindeutige Grenzen setzen

4. Zivilcourage lernen und zeigen

Lt. Christian Pfeifer könnten dadurch nach neusten polizeilichen Unteruchungen bis zu 60 % der Übergriffe gestoppt werden.

Es ist einfach wichtig, Probleme wahrzunehmen, sie zu benennen und zu lösen. Aggressoren sollten mit Hilfe des Rechts zur Verantwortung gezogen werden. Ausserdem wäre eine Stärkung der seelischen, psychischen und körperlichen Struktur unbedingt erforderlich. Dafür werden von unserem

Weitere Angebote für Schüler finden Sie hier unter Schul-Kul-Tour.

Zudem sollte nicht die Frage gestellt werden, warum jemand eine Grenze überschritten hat, sondern es ist klarzustellen, dass eine Grenze überschritten wurde und welche Konsequenzen das hat.

Voraussetzung für den Erfolg einer aktiven Grenzsetzung ist die persönliche Entschlossenheit sich zu wehren und in Aktion zu treten. Dem einen fällt es leichter dem anderen schwerer, den Mut zum Handeln aufzubringen und eine übergriffige Situation aufzuhalten. Deshalb arbeiten wir an uns selbst, bleiben wir aufmerksam und werden wir mutig, um körperlich und psychisch gesund zu bleiben.


Erlebnispädagogische und Sozialpädagogische Projekte in unseren Schulen - Freizeiten und/oder Klassenreisen

Mittwoch, April 14th, 2010

Die neuen Erlebnispädagogischen- und Sozialpädagogischen Projekte erwecken immer größeres Interesse und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Körper, Geist und Seele sollen auf junge Menschen durch die Gestaltung solcher Projekte angesprochen werden und nachhaltig wirken.

Erlebnispädagogisches Projekt / Maßnahme: Im Hochseilgarten lernen die Schüler Selbstkompetenz und Sozialkompetenz.
Bild: Erlebnispädagogik im Hochseilgarten begeistert alle.  S. Hofschlaeger / PIXELIO.
Durch die immer moderner werdenden Kommunikationsmittel werden Kinder und Jugendliche zur totalen Passivität verleitet. Vom Sessel aus kann man reden, bzw. telefonieren, spielen und die ganze Welt anschauen.

Daraus erwächst die Unfähigkeit, sein Gegenüber zu erfühlen und Gefühle zu zeigen. Es führt zu Einsamkeit und zu Kommunkationsschwierigkeiten - das Wir-Gefühl geht verloren, Aggressivität und die Bereitschafdt zu Gewalt sind häufig die Folge.  Das muß sich ändern - und Aurelia e.V. will helfen.

Was soll gelehrt und gelernt werden?

Aurelia eV bietet Erlebnispädagogik und Sozialpädagogische von geschulten Pädagogen / Therapeuten innerhalb der Schule und aber auch während Klassenfahrten und Freizeiten. Das Wir-Gefühl der Gruppe soll gestärkt und das Miteinander gelernt werden - denn nur  zusammen, und mit Rücksicht auf den Schwächeren, sind wir stark.

Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme für den Nächsten werden wieder erlernt, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz trainiert.

Sensibilisiert werden für die Schönheit der Natur und die Verletztlichkeit der Umwelt sind weitere Aspekte der Erlebnispädagogischer outdoor Projekte.

Kreativität, Freude an Spiel und Sport werden ein bleibendes Erlebnis sein und das Selbstwertgefühl der jungen Menschen motivieren und nachhaltig stärken.

Erfahren Sie hier mehr: www.aureliaev.de

Holen Sie hier ein kostenfreies Angebot ein (Seminaranfrage): http://www.aureliaev.de/seminar_anfrage.html

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